Thursday, November 17, 2016

Neue Posts

Ich wurde vor kurzem gefragt, warum mein Blog so leer sei, ob ich denn mit dem schreiben aufgehört hätte. Eher sterbe ich als damit aufzuhören! Es wäre für mich gleichbedeutend, denn es hieße mit dem Denken aufzuhören, und das tue ich mehrere Stunden im Tag, ob ich nun die Worte im Kopf aneinanderfüge, zu einem Gebilde, dass mir sofort gefällt und sobald wieder entfällt, oder ob ich es tatsächlich mit Füller auf Papier banne, unglücklich darüber, dass es in Genialität nicht dem Ursprungsgedanken gleicht. Als Person bin ich fern von genial, was mich zu der Annahme führt, jener Geistesblitz hätte mich nur passiert, sich jäh an meiner Seele abgestoßen aus der Dringlichkeit einen anderen Menschen zu erreichen, der vielleicht vermochte, den Gedanken weiterzuspinnen und etwas sinnvolles daraus zu kreieren anstatt in eine internale Sinnkrise zu stürzen. Zumindest hoffe ich noch auf diese andere Person die den Blitz erhält und halten kann, wäre es doch schade wenn all diese Ideen aus der reinen Unfähigkeit, sie zu notieren, verloren gingen!

Deshalb habe ich auch überlegt mich in Zukunft eher über persönliche Themen auszulassen. Es ist zwar schön und gut, Ideen zu den weltbewegenden Themen zu haben, doch die Freude ist nur von kurzer Weil bis man eine kürzere Abhandlung über den bedachten Bereich schreiben möchte und schließlich realisiert dass es dann doch keine einfache Sache ist etwas sinnvolles über ein sinvolles Thema zu schreiben, ist es doch einfacher kunstvoll eine Nichtigkeit zu beschreiben.
Zumindest eine, die für einen selbst vielleicht keine ist. Es ist eine Wohltat, mich über die kleinen Dinge im Leben zu freuen, darüber nachzudenken. Man entspannt sich, wird aufmerksam. Es war ebenso entspannend, eine kurze Auszeit vom Internet zu nehmen, doch im Maße lässt es sich ja benutzen, weshalb ich auch meinen Blog nun wiederbelebe. Also hoffe ich mich möglichst bald mit neuen Gedanken wieder melden kann!
Grüße!

Sunday, July 12, 2015

Angst

Es zieht sich wie ein roter Faden durch die Menschheitsgeschichte, welch ein Risiko es mit sich bringt, neue Wege vorzuschlagen, zu gehen und die Gabe zu benutzen die jedem Menschen in die Wiege gelegt wäre, selbst nachzudenken, sich selbst eine Meinung zu bilden. Doch alleine eine gewisse Meinung zu vertreten machte den Menschen immer schon persönlich angreifbar und es muss ja gar nicht sein, dass die Lämmchen einander nachlaufen, weil sie einander zustimmen, doch weil sie zu große Angst haben.

Das wissen selbst die kleinen Fisch', dass der Hai sie kriegt sobald sie alleine stehen. Deshalb schwimmen sie zusammen, deshalb tut man Dinge, die man nicht tun will und es muss einem noch nicht mal einer befohlen haben. Nicht einmal der Hai muss einem gedroht haben und später muss er gar nicht erst da sein. Denn die Angst ist tief genug in den Seelen verankert, dass sie niemand mehr zu besiegen vermag.

Jedoch sind die Konsequenzen aus dem "Außen Stehen" und "Anders sein" in der westlichen Welt nicht mehr so groß wie sie waren oder wo anders sind, deshalb trauen sich auch mehr, aufzustehen, laut aufzuschreien bei Ungerechtigkeiten, obwohl es genug Menschen gibt, die mit Hass und Verachtung reagieren, und gar nicht wissen warum. Dabei macht es ja Sinn: Sie haben Angst. Es steht viel auf dem Spiel für manche, wobei in anderen nur noch diese tief verwurzelte Angst lauert, deren Quelle längst versiegt ist. Und der um seine Überzeugungen kämpfende hat auch angst. Und er verurteilt ja andere nicht, nur weil sie keine Meinung oder Überzeugung haben, das machen sie schon selbst. Das macht sie wütend, aber sie wissen nicht warum.
Sie sind wütend auf sich selbst, doch schreien nur mit anderen. Sie verurteilen sich selbst, doch reden nur über andere. Weil sie ihre Angst nicht kennen.

Am Ende haben wir alle doch bloß Angst, es ist natürlich und das Gefühl, dass unser Leben wohl am meisten bestimmt. Liebe ist nur die Angst, die zu verlieren. Leben ist nur die Angst zu sterben. Sie treibt uns wie das Gefälle den Wasserfall stetig vorantreibt. Es ist wichtig, sie zu kennen und sie sich einzugestehen, sie vielleicht sogar zu überwinden, denn es wird einem - und möglicherweise allen - helfen, ein schöneres Leben zu führen, weil man sich entscheiden darf, wohin man schwimmt.

Sunday, April 27, 2014

Wiedersprüchlichkeit des Glaubens

Seit Jahren bin ich auf der Suche nach meiner Religion, meinem Glauben, doch bis jetzt habe ich immer noch keine Richtung gefunden, die wirklich meinem Inneren entspricht.

Eigentlich habe ich ja einen Glauben, ich glaube an Dinge, die aber selten wirklich etwas mit Religion zu tun haben. Außer dem haben sich meine eigenen Gedanken in einen Wiederspruch verzettelt aus dem ich seither nicht herausgefunden habe. Eine Lücke.

Ich glaube, dass mit Freude und Hoffnung alles zu schaffen ist, das man sich vornimmt. Ich glaube nicht, dass positives Denken positive Geschehen hervorruft, aber dass es das Erkennen und Schätzen dieser erleichtert. Außerdem gehört für mich das Schätzen und die Freude zusammen, man muss lernen im Leben das gute an Menschen zu schätzen und aufhören sich an dem schlechten festzubeißen. Nichts und niemand ist perfekt, also ist jeder perfekt nach der Ansicht, dass man das Glas immer als halb voll oder halb leer sehen kann. Das Leben ist ein Geschenk und bevor du es wegwirfst, schenk es jemand anderem, finde einen Wunsch, einen Traum, jemanden, der deine Hilfe braucht und der es schafft dass du weiter machst und stark bleibst.

Es gibt viele derartige Sätze die mir - vor allem im letzten Jahr - oft durch den Sinn gegangen sind. Unter anderem, dass ich andere Menschen nicht wegen einer Nationalität oder Religion oder Aussehen anders behandle als andere und dass ich den Lebensweg und die Entscheidungen jedes Menschen akzeptiere. Dabei sind da Menschen, die das nicht tun und die gehören ja auch zu denen, die ich akzeptieren möchte. Dazu kommen dann noch Menschen, die die Entscheidung treffen anderen Menschen das Leben zu nehmen, aber wie sind solche Entscheidungen zu akzeptieren, wenn man doch selbst der Meinung ist, dass Anderen Leid anzutun, schlecht ist?

Dann ist mir auch sehr schnell klar geworden, warum zwei Menschen mit unterschiedlichen Religionen (die beide sehr gläubig aber nicht fanatisch oder radikal) nicht wirklich normal miteinander über die gegenseitige Religion reden können, da gibt es einfach Dinge die man nicht versteht und die beim andern falsch sind weil sie bei einem selbst ja nur richtig sein können. Man kann zumindest nicht davon ausgehen, dass alle Recht haben aber auch schwer davon, dass keiner Recht hat. Glaube ist in Herz und Hirn also geht man eher davon aus, dass man selbst Recht hat. Recht ist wahr und richtig und was man glaubt ist eines eigenen Wahrheit.

Für mich gibt es nach dieser These eigentlich nicht wirklich eine Lösung für dieses allgemeine Problem der Wiedersprüchlichkeit im Glauben. Jede Religion würde perfekt funktionieren, aber nur wenn jeder sie hätte. Und wären wir alle gleich, wäre das Leben langweilig. Über ein Thema wie dieses zu reden, ist wie ein Kreis, wo ein Teil zum anderen passt, aber der Anfang nicht zum Ende. Wo Menschen einfach nicht zusammenpassen weil sie anders denken und man niemals mit einem Glauben oder einer Religion alle Fälle abdecken kann. Wo es heißt Vergebung, doch man kann einfach nicht vergeben. Es gibt diesen Punkt wo einfach alle einmal ratlos sind. Vielleicht wird das der Moment an dem zwei Menschen, die Religionen, die Nationen zum ersten Mal zusammen kommen.

Sunday, March 2, 2014

Wie man sich bettet, so liegt man! Unsere Welt ist im A****

Guten Morgen (Ja, ich liege um 2 Uhr Nachmittags im Bett, aber es ist immerhin Wochenende ;) !)
Ich hatte eben eine kleine, nennen wir es eine "Diskussion" über den dritten Weltkrieg. Es heißt ja Atomwaffen werden womöglich nie zum Einsatz kommen, weil dann alle sterben werden. Die Führungskräfte würden selbst sterben und diese Angst siegt.

Auf eine Kurzschlusshandlung oder auch Handlung aus Verzweiflung sind wir aber auch zu sprechen gekommen, es geht darum dass Atombomben aus dem Gedanken "Wenn wir sterben sollen die auch sterben." gezündet werden. Alles würde zerstört werden. Dabei fragte sich, was genau wird denn zerstört wenn unsere Welt zerstört wird.

So kamen wir zum eigentlichen Thema: Was läuft falsch und gibt es Lösungen?

Eigentlich ist unsere Welt ohnehin - auf gut deutsch gesagt - im A****. Die Weltmeere sind mit Müll verseucht und zusätzlich dazu überfischt. Derzeit sind 435 Kernkraftwerke in Betrieb und 72 im Bau*, diese Kraftwerke produzieren jährlich 12.000 Tonnen radioaktiven Abfalls*², wobei Atommüll teils bis zu Quadrillionen Jahren benötigen kann bis er fertig abgebaut ist. Die ausgeschriebene Zahl sieht dabei so aus: 1.000.000.000.000.000.000.000.000*³. Unter den Top 5 der weltweit häufigsten Todesursachen befinden sich sowohl Folgen von Übergewicht als auch Untergewicht. Und während sich jährlich ca. 6.000 Menschen wegen Mobbing umbringen, wächst die Zahl der Mobbingopfer jährlich um 120.000 Menschen, meist Jugendliche**. Außerdem sterben jährlich weltweit ca. 1,2 Millionen Menschen in Verkehrsunfällen**², allein in Deutschland gibt es dabei um die 120 Millionen Fahrten über 0,8 Promille jährlich**³.

Daraus folgt meine These, dass Menschen einfach nicht aus ihren Fehlern lernen und eines Tages das Schicksal der ganzen Menschheit durch diese grundsätzliche Dummheit besiegelt werden wird.

Bis dahin wünsche ich euch einen schönen Sonntag, und nicht vergessen: Wie man sich bettet, so liegt man.
So ist das nunmal.

Bild von http://www.elektrojournal.at/online-kaufen-statt-am-arsch-der-welt-mit-anal-humor-gegen-moebel-haeuser-122548.html

Quellenangaben:
*http://www.iaea.org/pris/
http://de.wikipedia.org/wiki/Radioaktiver_Abfall#cite_note-3
http://www.gutefrage.net/frage/wie-lange-braucht-atommull-in-jahre-bis-er-nicht-mehr-radioaktive-strahlt
**http://www.anti-mobb-ev.de/Krank/krank.html
**²http://sciencev1.orf.at/science/news/110438
**³http://www.a-connect.de/strasse.php

Thursday, February 6, 2014

Unsichtbar

Heute möchte ich einmal nicht über die Welt schreiben. Nicht über Politik oder Armut. Nicht über diese großen Ungerechtigkeiten der Erde, die noch einen langen Weg bis zur Lösung haben. Heute spreche ich mal über mich. Ich habe es bis jetzt vermieden in meinem Blog über mich zu schreiben, weil meine Klassenkameraden wissen wo er zu finden ist, und wenn ich über mich rede, werden diese früher oder später auftauchen. Ich habe mich nun dazu entschlossen dass es eigentlich egal ist.
Wenn man Menschen aus meinem täglichen Leben fragt wie sie mich beschreiben würden würde etwas kommen wie: kreativ, zurückhaltend, verrückt (wenn man sie inoffiziell fragen würde wäre womöglich noch komisch, seltsam und fett dabei). Natürlich kann ich das nicht beurteilen. Ich habe eigentlich seit der Volksschule keine Freunde mehr, seit ca 5 Jahren, seit ich 9 war. In der Volksschule hatte ich sogar zwei beste Freundinnen und war auch mit einem Jungen sehr eng befreundet, doch diese Verbindungen brachen einfach mit der Zeit, der Junge wechselte, ein Mädchen entschloss sich, den anderen Mädchen unserer Klasse anzuschließen und das andere Mädchen... Nun ja wir gingen in verschiedene Schulen und von da an entwickelten wir uns immer mehr auseinander.
In der neuen Klasse fühlte ich mich nicht so wohl. Die Mädchen schienen alle so wichtig - vor allem hatten die meisten relativ wohlhabende Eltern. Sie sagten oft Dinge die gar nicht stimmten und lachten mich aus sobald ich sie fragte ob das wirklich so war. Das einzige, das ich für mich hatte, in dem sie mich nicht auslachten oder ähnliches war das Zeichnen. Ich konnte damals schon gut zeichnen, bestimmt bin ich nicht die beste, doch das ist auch egal ich zeichne ja nur für mich.
Nun ja ich war wohl eher eine der ruhigeren Schüler, es gab auch niemanden mit dem ich hätte schwätzen können. Generell fühlte ich mich unterschätzt. Und so fühle ich mich immer noch, auch in der neuen Klasse. Manchmal frage mich ob die anderen überhaupt wissen das ich ein psychosoziales menschliches Wesen bin, das Gefühle und Gehirn hat. Ich meine wenn ich sage ich habe einmal eine grüne Spinne in meinem Garten gesehen ist es doch wirklich unnötig zu fragen ob es nicht vielleicht ein Grashüpfer war. Ja, ich kann eine Spinne von einem Grashüpfer unterscheiden. Das hättet ihr mir wohl nicht zugetraut, was?
Das schlimmste daran ist, dass es nicht necken oder beleidigen ist. Beim Necken oder Beleidigen macht man eher Witze über jemanden, oder offensive verbale Angriffe. Aber die meinen das mit solchen Kommentaren todernst! Zu jedem anderen Mädchen aus meiner Klasse wäre dies neckend gemeint gewesen. Aber zu mir nicht, denn ich bin ja wirklich so dumm.
Jetzt hört es sich vielleicht komisch an, sich an der Kleinigkeit aufzuhängen, nur ist es dass es immer und immer passiert. In der Volksschule war es egal, da hatte ich meine Freunde und was die anderen sagten zählte nicht viel. Doch ohne diesen Schutz den es bietet, jemanden zu haben mit dem man reden kann hat es plötzlich begonnen weh zu tun. Und immer mehr weh zu tun. Und da war so viel, zu viele Kleinigkeiten und jeden kleinsten Husten lernte ich zur Magen-Darm Grippe hochzusteigern, nur um einen Tag ohne die Fragen zu verbringen: Werde ich mich heute blamieren? Werden wir heute eine Gruppenarbeit machen, bei der ich wieder übrig bleibe? Mit wem werde ich arbeiten müssen??
Wenn man schon immer übrig geblieben ist, heißt das nicht, dass es nicht trotzdem bzw mehr weh tut, wenn man wieder alleine dasteht und den Lehrer darauf hinweist, dass man noch keinen Partner hat.
In der Pubertät keine Freunde zu haben ist scheiße. Internet zu haben ist das beste, das jemandem passieren kann. Zu reden, jemanden zu haben der einen versteht, ich wusste gar nicht mehr wie das ist. Es fühlt sich komisch an von jemandem den man noch nie in Person getroffen hat, besser gekannt zu werden als von den Menschen, die man täglich sieht, mit denen man den halben Tag verbringt, 5 Tage in der Woche. Doch sobald ich wusste wie es sich anfühlt, wie ein geschätztes Wesen behandelt zu werden, begann ich beleidigt zu sein, wenn jemand meinte er muss mir zeigen dass ich unwichtig bin.
Auch wenn ich es nicht zeigte, ich war froh, endlich frei zu sein von der ständigen Beurteilung anderer Menschen die es obwohl sie mir egal sind schaffen, dass es mir am Ende schlecht geht.
Ich verlange ja nicht dass mich jeder mag, aber ich wünschte ich würde wegingstens existieren.

Es ist besser, gehasst zu werden, als erst gar nicht zu existieren.

Tuesday, January 28, 2014

Noch Fragen?

Wenn alle Leute von einer Brücke springen, dann würden wir es doch nicht deshalb tun oder? Das gehört zum Hausverstand, richtig? Dann warum fehlt uns der Hausverstand bei so simplen Dingen, warum fehlt uns der Sinn für Individualität? Hatten wir so einen Sinn überhaupt mal?

Antworten in die Kommentare '-' !?

Tuesday, January 21, 2014

Meine Meinung

Heutzutage ist vien Menschen vieles egal was einige Menschen stets beschäftigt, ihnen eventuell den Schlaf raubt, sie dazu bringt, sich selbst zu politischem Engagement zu drängen. Das ein oder andere Buch wurde darüber verfasst, einige werden verfasst und ich bin mir sicher, sie werden nicht die letzten gewesen sein. Der Vorfall in Bangladesh hat vielleicht viele Menschen dazu angeregt ihren Kleidungskonsum zu überdenken, doch nach wie vor wagt es keiner zu handeln, denn all diese Shops mit Kleidung fragwürdiger Herkunft und verdächtig billigen Preisen schreiben nach wie vor höchste Verkaufszahlen.
Eine Bekannte von mir... nennen wir sie Barbara... hat vor einiger Zeit einen Katalog eines Fair Trade Handels von Kleidung vorgelegt bekommen. Ihr erster Blick fiel auf die Preise. Ihr erstes Wort - "Sowas bin ich mir nicht wert." Sowas ist SIE sich nicht wert ? Nein. Wohl eher sind es ihr die unterbezahlen, schwer schuftenden Arbeiter nicht wert, die sich bei der Produktion von beispielsweise Jeans oft sogar in Lebensgefahr begeben. Diese Dinge sind zu teuer ? Nein. Meiner Meinung nach sind nur alle anderen Produkte zu billig - es wird an Orten gespart, an denen eben nicht gespart werden sollte. Besser gesagt wird an den Menschen gespart. Die Dinge kosten dabei aber immer noch was sie wert sind: denn was ist eine Hose, die womöglich einen Menschen das Leben gekostet hat schon wert, wenn sie nach 5 Wochen bereits wieder in der Altkleidersammlung landet ?
Genau so ist es mit Bio Essen. Viele kaufen verbilligteres Essen lieber als Bio auch wenn es Hühnchen einer Hühnerrasse ist die bereits zum Sterben gezüchtet wurde, eingepfercht in eine große Halle - hauptsache der Gewinn rentiert sich bei solch niedrigen Preisen noch. Für Bio und faire Kleidung kein Geld, aber für eine Schnäppchentour alle 14 Tage und zwei neue Handys pro Jahr ist natürlich genug Geld da, denn dies ist das wichtigere in unserer Gesellschaft. Ach ja und Handys, diese kleinen Dinge scheinbar so faszinierend dass man nicht nur beim über-die-Straße-gehen ungern den Blick davon nimmt sondern auch hinter dem Steuer stets die Erreichbarkeit wahrt. Beim Gewinnen des Materials das insbesondere für die Produktion der Kleinteile der Handys benutzt werden, sind übrigens auch schon so einige verunglückt.
Sagt ruhig weiter "Yolo" (You Only Live Once) ich kann nur sagen "They only live once too." Ihr dürft mich auch Spielverderberin nennen, doch für mich ist das Leben längst kein Spiel mehr. Bei einem Spiel hat nämlich jeder die Chance zu gewinnen.